Doppel-Wochenende: Operation Chariot

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Am 28. März wird es genau 74 Jahre her sein, dass die Streitkräfte der Royal Navy zusammen mit britischen Spezialeinheiten den besetzten französischen Hafen von Saint-Nazaire eroberten. Erfahrt mehr über dieses packende historische Ereignis und sammelt das Doppelte der üblichen Spielerfahrung!

Sammelt doppelte Erfahrung für euren ersten Sieg an diesem Wochenende und nehmt am laufenden Ausbildungslager teil!


Vom 26. März, 06:10 Uhr bis zum 29. März, 07:00 Uhr erhaltet Ihr mit all euren Schiffen doppelte Erfahrungspunkte für den ersten Sieg des Tages.

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Bereitet euch auf das zweite britische Schiff im Spiel vor!
Lest mehr über Operation Chariot und die Rolle, welche die HMS Campbeltown beim „größten Angriff aller Zeiten“ spielte.
Verschönert euren PC-Desktop mit dem actiongeladenen Hintergrundbild für den März. Besser spät als nie!

HMS Campbeltown, Zerstörer der Stufe III und zweites Schiff der Royal Navy, ist bald in World of Warships zu finden!

Wenn ihr nach einem niedrigstufigen Krieger sucht, solltet ihr nach diesem Schiff Ausschau halten. Mehr zur Campbeltown in Kürze…

Befehle erhalten: Operation Chariot

In den frühen Stunden des 28. März 1942 spielten sich an den Docks von Saint-Nazaire in Frankreich Szenen wie aus einem Hollywoodfilm ab. Unter dem Schutz der Dunkelheit rammte der Zerstörer HMSCampbeltown vollgeladen mit Sprengstoff die Schleuse des von den Deutschen besetzten Trockendocks. Was verleitete die Alliierten zu diesem wagemutigen Schachzug, und hatte er Erfolg? Lest weiter, um das herauszufinden!

Der Plan

Seit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges stellten schwerbewaffnete Angriffsschiffe eine ständige Gefahr für die britischen Konvoirouten im Atlantik dar. Obwohl Bedrohungen von Schiffen wie der Admiral Scheer, derScharnhorst und der Gniesenau von den britischen Schlachtschiffen meistens abgewehrt werden konnten, spielten die Trockendocks von Saint-Nazaire eine strategische Schlüsselrolle und mussten beseitigt werden.

Das größte Problem bestand jedoch darin, dass Angriffe mit Lufttorpedos, die die riesigen Anlagen hätten zerstören können, aufgrund des seichten Wassers um das Dock herum nicht möglich waren. Kein Torpedo hätte es bis zu seinem Ziel geschafft – ganz zu schweigen von der robusten Dockschleuse, die eine große Menge an Sprengstoff erforderte. Ein komplexes Problem also, für das eine komplexe und unorthodoxe Lösung gefragt war…

Das Schiff

Schon bald wurde klar, dass ein Schiff geopfert werden müsste, um die Dockschleuse zu durchbrechen und die Trockendockanlagen von Saint-Nazaire lahmzulegen.

Gebaut als die USS Buchanan (DD-131) der Wickes-Klasse war die HMS Campbeltown ein perfektes Beispiel für die erste Klasse der ozeanischen Zerstörer, die die US Navy in den Dienst stellte. Als Glattdecker mit vier Schornsteinen und einer starken Torpedobewaffnung waren diese Schiffe „mehr als ordentlich“ für den Ersten Weltkrieg gerüstet, doch in den 1940er Jahren hoffnungslos veraltet. 50 von ihnen – eine zusammengewürfelte Flotte der Klassen Wickes, Caldwell und Clemson – wurden Großbritannien 1940 im Austausch gegen Militärbasen überlassen.

Nach der Umtaufung in HMS Campbeltown (I.42) diente der Zerstörer unter britischer und niederländischer Flagge. Seine Karriere wurde war jedoch von Kollisionen mit anderen Schiffen geplagt. Nicht ganz frei von Ironie könnte die Campbeltown gerade deshalb als geeigneter Kandidat betrachtet worden sein, als man nach einem Schiff suchte, das in die Luft gejagt werden sollte.

Um es auf die Mission vorzubereiten, wurde das Schiff umfangreich modifiziert. Alle Geschütze und Torpedorohre wurden abmontiert, bestimmte Teile wurden gegen Kleinkaliberbeschuss gepanzert und ihre Silhouette wurde abgeändert, um ein wenig den deutschen Torpedobooten der Raubvogel-Klasse zu ähneln. Die Hauptwaffe des Schiffes für den Auftrag bestand aus über 4 Tonnen Sprengstoff, verborgen im Bug.

Der Angriff

Neben der Campbeltown und einigen anderen Schiffen bestand das Angriffskommando aus 346 Matrosen der Royal Navy und 265 britischen Spezialeinheiten.

Auf der Fahrt zu ihrem Ziel konnte das Kommando der Entdeckung durch den Feind entgehen, trotz einer nahen Begegnung mit dem U-Boot U-593. Der Luftangriff, der die Verteidiger eigentlich ablenken sollte, war jedoch nicht so erfolgreich und diente dem Feind letztlich mehr als Warnung. Dennoch wurde das Angriffskonvoi erst wenige Meilen vor dem Hafen ausgemacht und das abgeänderte Erscheinungsbild derCampbeltown stiftete zumindest vorübergehend Verwirrung.

Schon bald eröffnete in den frühen Morgenstunden des 28. März jedes deutsche Geschütz in Reichweite das Feuer. Die Besatzung der Campbeltown hisste stolz die Flagge der Royal Navy und steuerte auf die Dockschleuse zu.

Habt ihr den Bildschirmhintergrund für den März noch nicht? Verschönert euren PC-Desktop mit der HMS Campbeltown!

Obwohl das Hauptziel erreicht wurde, taten sich die Spezialeinheiten ziemlich schwer. Die meisten Motorbarkassen wurden versenkt und auch wenn die Sprengteams ihre Ziele erfüllten, konnten nicht alle erfolgreich evakuiert werden. Von etwa 100 Spezialeinheiten, die an Land gegangen waren, kämpften die meisten, bis ihnen die Munition ausging und ergaben sich dann – doch nur 5 konnten der Gefangenschaft entkommen und nach England zurückkehren. Von der Angriffsflotte gelang nur dem Motorgeschützboot und fünf Motorbarkassen mit Überlebenden die Rückkehr.

Doch der letzte Akt sollte erst zur Mittagsstunde am 28. März 1942 eingeläutet werden, als der Sprengstoff innerhalb der Campbeltown endlich detonierte – einige Stunden später als geplant. Die folgende Explosion zerstörte die Schleuse und sorgte zusammen mit anderen Flut- und Sprengschäden dafür, dass diese für den Rest des Krieges nicht mehr einsatzfähig war. Der einzige Ort an der Atlantikküste, der deutschen Schlachtschiffen Schutz bieten konnte, war zerstört.

 

Denkt daran: Die HMS Campbeltown wird bald im Spiel erscheinen und ihr werdet die Chance haben, sie in eurem Hafen ankern zu lassen!

 

Auf Gefechtsstation!

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